Evangelische Jugendarbeit im Leipziger Land
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Foto Stephan Vorwergk
Stephan Vorwergk
Jugendpfarrer
Wurzner Strasse 155, 04318 Leipzig
0171 2152441
Stephan.Vorwergk at me.com
Ihr schaut hier rein, um zu wissen wer ich bin. Darüber müsst Ihr Euch selbst ein Bild machen, das dann auch nur wieder ein Bild ist. Bilder des Lebens, die ich so mit mir rumtrage:

Ein Blick aus der Kleinkindperspektive: Weiße Kirchenbänke von unten - das muss wohl die Nikolaikirche in Leipzig sein, in der ich als Studentenkind getauft wurde.

Ich sitze auf einem Kirschbaum und pflücke die süßen Kirchen von der Spitze um einen Proviant fürs Lesen bis in die Nacht zu haben - Kindheit in Langenchursdorf bei Waldenburg zwischen Pfarrhaus, Schule und Kantorat, in dem sich die Gemeindekreise treffen.

Der Weg durch die dunkle Kirche mit klopfendem Herzen - wieder mal zu lange Orgel geübt und davor das Licht für den Rückweg nicht angeschaltet.

Durchbruch durch die Wolken in Blau des Himmels - der erste Flug, eine Reise in die Partnergemeinde in die USA als Einladung für die Konfirmanden ein Jahr nach der Wende, mit der sich die Welt öffnet. Weltweit eine Heimat bei Christen finden.

Touchdown in den braungelben Wüstenweiten Namibias - Schock. Ein Freund: "Du wirst das Gelb lieben". Klasse 11-13 in Namibia. Perspektivwechsel. Aus Afrika gesehen muss man sagen: "die spinnen, die Deutschen". Nichts ist so schön wie ein sattes Gelb.

Drei Schlösser am grünen Elbufer - Studium der Kirchenmusik an der KiMu in Dresden. Mühsame kulturelle Reorientierung nach der Rückkehr nach Deutschland. Formen der Musik und unserer Kulturlanschaft lieben lernen, die ein Garten sein können, in dem unsere Gefühle tiefer im Glauben wurzeln können.

Der Gang an der Seite meiner Frau durch die große Schar der Freunde und Familien bei unserer Hochzeit - das Glück, das Glück mit Menschen teilen zu können.

Abstieg und Aufstieg in Textwelten - Studium der Theologie und Liturgiewissenschaften in Dresden und Leipzig. Wer sein Leben noch nicht in der historischen Perspektive gesehen hat, dem steht noch mancher Ahaeffekt bevor.

Große braune Augen sehen mich an - mit unseren drei Söhnen mitstaunen können. Wer staunt ist verletzlich.

Ein runtergekommenes Pfarrhaus und ein sonniger Pfarrhof in Mölbis - viele Fragmente in der Gemeinde und im Kirchenbezirk - werden sie ein sinnvolles Ganzes ergeben?